Kurzportrait und Schulgeschichte

Wir über uns - die Käthe-Kollwitz-Realschule

Wir sind eine im westlichen Emsdetten gelegene Realschule in städtischer Trägerschaft.

Zur Zeit besuchen uns 536 SchülerInnen in 20 Klassen, wobei 58 Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf zielgleich bzw. zieldifferent unterrichtet werden. In der Regel findet unser Unterricht vormittags statt, wobei die Möglichkeit der Übermittagsbetreuung besteht (13+).

Neben der Leistungsorientierung an den aktuellen Richtlinien und Standards liegt unser Schwerpunkt in der individuellen Beratung und der Förderung der sozialen, emotionalen und kognitiven Intelligenz unserer SchülerInnen im Hinblick auf ihre besonderen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Ein vielfältiges Differenzierungs- und Aktivitätenangebot unterstützt unser Anliegen, die SchülerInnen im Sinne von Käthe Kollwitz zu sozial verantwortlichen, toleranten und emotional kompetenten Mitmenschen zu erziehen. Dies geschieht im Schulalltag im Besonderen durch das gemeinsame Lernen.

Unsere Arbeit wird getragen von 43 engagierten KollegInnen im Realschulbereich und fünf Sonderpädagoginnen im Bereich "Gemeinsamer Unterricht". Unsere Schule bildet im Schuljahr 2020/21 zwei Lehramtsanwärter*innen aus. Weiterhin wird unsere Arbeit unterstützt von drei MitarbeiterInnen, die ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) bzw. ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bei uns ableisten, und 18 IntegrationshelferInnen bzw. SchulbegleiterInnen.

Unsere Schulgeschichte

Die städtische Mittelschule in Emsdetten, die 1940 als eine neue Schulform zwischen Oberschule und Volksschule gegründet wurde, erhielt 1951 den Namen „Städtische Realschule für Jungen und Mädchen“.


Aufgrund ständig steigender Schülerzahlen und dem daraus resultierenden Platzmangel beschloss der Rat der Stadt Emsdetten 1965 den Bau einer zweiten Realschule, auch weil die beengte Lage der alten Schule, die seit 1946 an der Langen Straße ansässig war, keinen Aus- oder Erweiterungsbau zuließ.

Zur Unterscheidung brauchten beide Realschulen künftig einen neuen Namen. Auf Vorschlag der alten Schule hieß die Stammschule ab 1968 „Käthe- Kollwitz- Schule“, benannt nach der sozial sehr engagierten Künstlerin Käthe Kollwitz, deren Name auch Verpflichtung für die Arbeit der Schule sein sollte. Die neu gegründete Realschule bekam den Namen Geschwister- Scholl- Schule.

In den Jahren 1997 bis 2002 wurden an der Käthe- Kollwitz- Schule drei sonderpädagogische Fördergruppen eingerichtet. Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf werden seitdem neben dem Unterricht in den Fördergruppen in bestimmten Fächern in jedem Jahrgang in einer Patenklasse gemeinsam unterrichtet.

Im Jahr 2002 zog die Käthe- Kollwitz- Schule wiederum aus Platzmangel in die ehemaligen Räume der Surholt-Schule am Grünring. Das bestehende Gebäude wurde renoviert und erhielt einen Erweiterungsbau mit einem großen, vielseitig verwendbaren Forum, modern ausgestatteten Naturwissenschafts- und Informatikräumen, großzügigen Musik- und Textilräumen und einem eigenen Trakt für die Gruppen des Projektes „Gemeinsames Lernen“.


Im Altbau wurden die schuleigene Küche, die Töpferwerkstatt, das Kunstatelier, Werkräume für den Bereich Technik, die Schülerbücherei, der Raum der Stille und Räume für die SV eingerichtet.
Der Haupteingang der Schule befindet sich seitdem an der Sträterstraße 5.