Die Zukunftsfähigkeit NRWs hängt wesentlich von der Schulbildung ab. Bildung ist eine der zentralen Fragen und Herausforderungen dieses Jahrhunderts.

Mit dem neuen Schulgesetz soll in einem gerechten Schulwesen jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft seine Chancen und Talente optimal nutzen und entfalten können. Allgemeinbildung und Erziehung sollen wieder einen größeren Stellenwert in Schulen erhalten. Gleichzeitig werden aber auch die Eltern ermutigt, ihrerseits den Erziehungsauftrag wieder stärker wahrzunehmen.

Die individuelle Förderung aller Schüler*innen von Anfang an ist die zentrale Leitidee des neuen Schulgesetzes und sichert die Durchlässigkeit innerhalb der Schule und zwischen den Schulformen. Die Schüler*innen sollen noch besser als bisher gefördert werden, damit die Versetzung der Regelfall ist.

Wir als Schule müssen den Bedürfnissen von Schüler*nnen mit Entwicklungsverzögerungen oder mit besonderem Förderbedarf ebenso gerecht werden wie denen besonders begabter Schüler*innen.

Um diesem Anspruch Rechnung zu tragen, hat die KKS im Folgenden die Bausteine des schuleigenen Förderkonzeptes zusammengestellt.

Mit der individuellen Förderung geht auch die individuelle Beratung einher. Hier können Schüler*innen und Eltern sich neben der Beratung durch die Klassen- und Fachlehrer*innen auch an die Schulpsychologin, den Schulseelsorger oder den Schulsozialarbeiter wenden. Im Jahresplan fest verankert sind im 8. und im 9.Jahrgang Termine der Berufswahlberatung.

Weiter unten stellen wir die einzelnen Bausteine unseres Beratungskonzeptes vor.

Fördern

Lernen lernen

Unsere Gesellschaft benötigt seit Langem und in Zukunft verstärkt Kinder und Jugendliche, die bereit sind, sich auf lebenslanges und zunehmend selbstständiges Lernen einzulassen und ihre personalen, interpersonalen und fachlichen Kompetenzen ständig zu erweitern. Deshalb verwirklicht die KKS in den Jahrgängen 5-7 ein Programm zur Förderung selbstständigen Lernens. Um unsere Schüler*innen auf diese Aufgabe vorzubereiten, ist es notwendig, ihnen Werkzeuge und Methoden an die Hand zu geben, die es ihnen ermöglichen, nachhaltig zu lernen, um somit ihr schulisches und häusliches Lern- und Arbeitsverhalten positiv zu beeinflussen und den Lernerfolg zu ermöglichen.

Methodenkompetenz ist ein wichtiger Bestandteil des selbstständigen Lernens und bezieht sich auf die Fähigkeit, sich Wissen zu beschaffen, zu strukturieren, darzustellen, angemessen zu präsentieren, zu sichern, wieder darauf zuzugreifen und für sich erfolgreich zu verwerten. Die einzelnen Module bzw. Bausteine werden von den Klassenlehrer*innen in festgelegten Zeiträumen eingeführt und trainiert. Die Fachlehrer*innen greifen die eingeführten Lern- und Arbeitstechniken auf, sodass die Schüler*innen diese häufig anwenden und somit festigen können.

Bausteine des Methodentrainings:

  • Organisation des Lernens
  • Hausaufgaben und häusliches Lernumfeld
  • Lesetechniken
  • Konzentrations- und Entspannungsübungen
  • Informationsbeschaffung und –verarbeitung
  • Zeitplanung
  • effektives Üben
  • mehrkanaliges und lerntypengerechtes Lernen
  • Präsentationstechniken
  • Visualisierungsmethoden
  • fächerspezifische Lerntipps
  • Vor- und Nachbereitung von Klassenarbeiten
  • Kennenlernen verschiedener Lernstrategien

 

Mit Hilfe der motivierend entwickelten Methoden-Bausteine eignen sich die Schüler*innen grundlegende Lernkompetenzen an und bauen schon vorhandene Strukturen aus. Die einzelnen Module eröffnen ihnen grundlegende und erweiterte Lern- und Arbeitstechniken kennenzulernen und zu trainieren, wie zum Beispiel der Umgang mit Lernmaterialien, Ordnen und Abheften, das Gestalten des häuslichen wie auch schulischen Arbeitsplatzes und die effektive Erledigung von Hausaufgaben.

Nicht nur Methoden und fachliche Kompetenzen sind unentbehrlich, um lebenslanges Lernen zu realisieren und sich zu entwickeln, auch die Ausbildung eines angemessenen Sozialverhaltens ist in gleicher Weise ein Baustein, der die Persönlichkeitsentwicklung kennzeichnet und im Unterricht aufgegriffen wird, um angemessene Umgangsformen wahrzunehmen und sich durch beständiges Üben zu eigen zu machen, Lob und Kritik angemessen zu äußern und anzunehmen, Rücksicht zu nehmen und Kooperationsbereitschaft zu zeigen. Unser Ziel ist es, unsere Schüler*innen dazu zu befähigen, Verantwortung  für ihr Lernen zu übernehmen und auch für den späteren Beruf oder die weiterführende Schule gut vorbereitet zu sein.

individuelle Förderung

Seit Beginn des Schuljahres 2007/08 gibt es an der Käthe-Kollwitz-Schule montags nachmittags eine individuelle Förderung der Schüler*innen insbesondere mit Teilleistungsschwächen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, die dort speziell gefördert werden.

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Eltern, Schüler*innen und Fachlehrer*innen werden Lernschwierigkeiten und Leistungsschwächen analysiert und Verantwortlichkeiten und mögliche Fördermaßnahmen besprochen. Diese Vereinbarungen werden auf einer Förderkarteikarte festgehalten und als „Vertrag“ von den an dem Gespräch teilnehmenden Personen unterschrieben.

Die Schule bietet zur individuellen Förderung an Montagnachmittagen Förderunterricht für die drei Hauptfächer in Kleingruppen an. Schüler*innen der Jahrgänge 5-7 werden dabei von älteren Schüler*innen unter Anleitung einer/s Fachlehrerin/s betreut. Die Fachlehrer*innen übernehmen gleichzeitig den Förderunterricht für Schüler*innen der Jahrgänge 8-10. Eine Anmeldung zu diesen Maßnahmen ist verbindlich und gilt für ein Halbjahr. Für diese Maßnahme entstehen pro Termin 2 € Kosten. Fünftklässler werden nur einstündig gefördert (1 € / Termin).

Grundsätzlich ist bei der Förderung zu bedenken, dass mit dem Alter des Schülers/der Schülerin die persönliche Verantwortung für den eigenen Lernerfolg zunimmt. Eigeninitiative ist also mit zunehmendem Alter gefordert.

Neben diesen individuellen Maßnahmen bietet die Schule auch viermal in der Woche eine Hausaufgabenbetreuung an.

LRS

Der offizielle Fachbegriff lautet Dyslexie, aber in Deutschland spricht man von „LRS“. Hinter dieser Abkürzung verbergen sich zwei Begriffe: Lese-Rechtschreib-Schwäche und Lese-Rechtschreib-Störung. LRS bezieht sich auf die Lesefähigkeit und die Rechtschreibfähigkeit, also nicht auf den Satzbau und die Grammatik.

Eine Schwäche bedeutet, ein Schüler/eine Schülerin ist schwach in der Rechtschreibung oder beim Lesen. Hier wurden z.B. bestimmte Rechtschreibregeln nicht verstanden oder verinnerlicht, diese müssen gelernt und geübt werden. Aber auch besondere emotionale Belastungen können auffällige Leistungen für einen gewissen Zeitraum herbeiführen, ausgelöst durch z.B. ein neues Umfeld, Familienprobleme, andauernde Streitigkeiten im Freundeskreis, Mobbing u.a. Wenn in der Schule eine LR-Schwäche auffällt, sollte gefördert werden und es kann aus pädagogischen Gründen ein Nachteilsausgleich für eine befristete Zeit gewährt werden, bis die Schwäche behoben wurde.

Eine Störung ist eine offiziell anerkannte Erkrankung, eingestuft nach dem ICD 10 (Internationales medizinisches Standartwerk der gelisteten Erkrankungen) unter Entwicklungsstörungen (ICD 10 – FP 81). Hierfür ist ein offizielles Gutachten von Psychologen, Psychiatern (u.a.)  mit der Diagnose einer Entwicklungsstörung nach dem ICD 10 – FP 81.0 (Lese- und Rechtschreibstörung) und ICD 10 – FP 81.1 (Isolierte Rechtschreibstörung) notwendig. Nur bei dieser Diagnose hat der Schüler/die Schülerin den rechtlichen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich in allen (deutschsprachigen) Fächern in allen Jahrgangsstufen und bei den Abschlussprüfungen. Bei einer Störung muss der Schüler/die Schülerin permanent während der gesamten Schulzeit daran arbeiten, damit er/sie nicht zurückfällt und Fortschritte wieder zunichte macht. Hier ist die Schule durch ein Förderangebot gefragt.

Die Formen eines Nachteilsausgleiches können individuell unterschiedlich sein, so wie die Ausprägung der LRS. Häufig brauchen die Schüler*innen mehr Zeit (z.B. 10 Min. bei einer Klassenarbeit). Es kann aber auch die Schrift vergrößert werden bei Texten, eine Checkliste zur Korrektur der Rechtschreibung oder auch technische Hilfsgeräte u.a. gewährt werden. Fehler in der Rechtschreibleistung werden „nachteilig berücksichtig“, d.h. es wird die Rechtschreibleistung gewertet, aber nicht jeder Fehler. Je nach Fehlerschwerpunkt(en) des Schülers werden „typische“ Fehler nicht gewertet. Die Aufhebung der Rechtschreibnote ist die stärkste Form eines Nachteilausgleichs, die es gibt. Alle Rechtschreibfehler nicht zu werten widerspricht in den meisten Fällen dem Recht auf Gleichheit und wird daher nur sehr selten gewährt. Es darf durch einen Nachteilausgleich keine Ungleichheit und somit kein unberechtigter Vorteil entstehen. Eine LR-Störung, die so gravierend ist, ist selten.

Die Förderung bei LRS erfolgt an der KKS in einem speziellen Förderunterricht. Wir bieten in der 5. und 6. Jahrgangsstufe einen 1-stündigen Förderunterricht im Nachmittagsbereich an. Dieser startet ab der 2. Unterrichtswoche. Die Gruppengröße variiert in der Regel zwischen 8 und 12 Schüler*innen.

In den Jahrgängen 7-10 erfolgt die Förderung durch spezielle Arbeitshefte oder Materialien mit Übungen zu allgemeinen Rechtschreibphänomen und individuellen Rechtschreibschwerpunkten durch die jeweiligen Deutschlehrer*innen.

Folgenden Bereiche sollen gezielt gefördert werden:

  • Die Lesekompetenz durch z.B. Vorlesen, Silbenlesen, Tandemlesen, Lesepaten, Inhalte erschließen und wiedergeben

  • Die Rechtschreibkompetenz durch z.B. Silbierung, orthografische Regeln, Wortschatzarbeit, Schreibübungen

  • Die Methodenkompetenz durch z.B. Nachschlagen im Lexikon, Texte überarbeiten und verbessern, Überprüfung von eigenen Texten

  • Lerntechniken erlernen und anwenden z.B. Merkwörter lernen mit Karteikarten, Eselsbrücken bilden

 

Wir arbeiten zudem an der Lernmotivation und wie man mit „Fehlern“ und „Versagen“ umgeht, um trotz einer LRS ein starkes Kind zu sein. Denn der Schulerfolg ist nicht abhängig von einer LRS! Hierfür sind andere Punkte ausschlaggebend. Schüler*innen sollten aktiv mitarbeiten in den Förderstunden und bereit sein an den incividuellen „Problemen“ zu arbeiten. Die Einstellung und Motivation beeinträchtigten die Lernfähigkeit. Zudem ist Ausdauer gefragt, da man über einem längeren Zeitraum an der Problematik arbeiten muss. Hier sind ebenso die Eltern gefragt, die unterstützen und motivieren, aber auch mit kontrollieren. Die Zusammenarbeit von Schüler*innen, Elternhaus, Schule und externen Helfer*inenn, wie z.B. der Schulpsychologin, ist wichtig.

Die Förderung kann auch außerhalb der Schule erfolgen und sollte einen professionellen Rahmen haben. Wenn Eltern keine Förderung durch die Schule nutzen wollen, muss dies schriftlich bestätigt werden und die Schule muss einen Nachweis über diese Förderung erhalten.

Dyskalkulie

Es ist inzwischen unumstritten, dass es eine Rechenschwäche/Dyskalkulie als isolierte schulische Minderleistung gibt. Es ist keine Krankheit, aber ihre Folgewirkungen können sich wie bei der Legasthenie negativ auf die Psyche der betreffenden Kinder und Jugendlichen und ihr soziales Verhalten auswirken. Dauernde Misserfolge haben eine Verfestigung der Störung zur Folge und beeinträchtigen nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung, die Schullaufbahn und die Berufskarriere, sondern belasten auch die gesamte Familie.

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 5 wird an unserer Schule als Eingangstest der „DEMAT 4“ bei allen Schülerinnen und Schülern und in Einzelfällen der „DüMA“ von Peter Jansen durchgeführt, um die mathematische Kompetenz in Bezug auf Inhalte der Mathematiklehrpläne der 4. Klassen zu erfassen.

Diese Tests geben zudem Hinweise auf erste Lücken im mathematischen Wissen und somit auch auf eine Rechenschwäche oder Dyskalkulie.

Zur Schließung dieser mathematischen Lücken, die sich bei Schüler*innen bereits in der Grundschule aufgrund vieler möglicher Gründe aufgebaut haben, wird an unserer Schule eine Förderstunde in der Woche angeboten.

Wenn sich die Vermutung auf eine mögliche Rechenschwäche oder Dyskalkulie von Seiten der Lehrer und Eltern erhärtet, steht Frau Altmeier als Beratung an unserer Schule zur Verfügung. Für eine offizielle Diagnose verweisen wir allerdings auf Ärzte und Psychologen.

 

Beraten

individuelle Beratung

Die KKS hält den Einsatz von Beratungslehrer*inenn für eine unbedingte Notwendigkeit. Für zahlreiche Kinder, Jugendliche und auch Eltern stellen nämlich die an sie gerichteten Erwartungen im Lebens- und Lernraum Schule eine Überforderung dar, woraus ein wachsender Bedarf an individueller Beratung im psycho-sozialen Bereich resultiert.

Jede Lehrerin/ jeder Lehrer ist Berater*in seiner/ihrer Schüler*innen. Diese tägliche Beratungstätigkeit aller Lehrenden an der KKS wird zusätzlich durch unsere zweite Konrektorin, Frau Levedag, unterstützt, die erste Ansprechpartnerin ist und die Beratungen koordiniert, wenn eine Beratung über die der Lehrer*innen hinaus gewünscht wird.

Frau Levedags Schwerpunkte der Arbeit sind: 

  • Einzel- und Gruppenberatung bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten
  • Beratung bei Konflikten im schulischen und häuslichen Bereich
  • Ausbildung und Unterstützung der Streitschlichter-/Patenteams
  • Ergänzung und manchmal Fortsetzung der Schlichtungsarbeit
  • Unterstützung von Klassen- und Fachlehrern (auf Wunsch)
  • Mitarbeit bei der Planung schulinterner Lehrerfortbildung
  • Planung und Durchführung von Elternabenden zu verschiedenen pädagogischen Themen
  • Kontaktpflege zu außerschulischen Beratungseinrichtungen und anderen Partnern
  • Präventionsmaßnahmen (z.B. Sucht, Gewalt)
  • Koordination von Beratungen der Schulpsychologin, des Schulsozialarbeiters und des Schulseelsorgers

Beratungstermine können nach Absprache an Vor- und Nachmittagen in der Schule stattfinden. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit sind dabei selbstverständlich.

Schullaufbahnberatung

Über die Schullaufbahn jeder/s einzelnen Schülers/in wird in der Regel bei den Zeugniskonferenzen und am Ende der Erprobungsstufe in einer gesonderten Erprobungsstufenkonferenz beraten, an der jede/r den/ die Schüler/in unterrichtende/r Lehrer/in teilnimmt.
Die Klassenlehrer*innen und Fachlehrer*innen beraten Eltern und Schüler*innen bei auftauchenden Problemen während des Schuljahres bei Elternsprechtagen und in ihren Sprechstunden.

Bevor die Schüler*innen am Ende der sechsten Klasse ihr Wahlpflichtfach wählen, werden sie und ihre Eltern ausgiebig von den entsprechenden Fachlehrer*innen über Inhalte und Anforderungen der angebotenen Fächer informiert. Auch hier wird darüber hinaus eine individuelle Beratung durch die Fachlehrer*innen durchgeführt.

Nach umfangreicher Beratung aller Beteiligten (Eltern, Lehrer*innen, Schüler*innen) kann ein/eine Schüler/in in Ausnahmefällen während des Schuljahres zurückgesetzt werden, die Schule oder Klasse wechseln oder in der nächst höheren Klasse aufgenommen werden. In der Regel geschieht dieses aber zum Schuljahreswechsel.

Über die weiterführende Schullaufbahn können die Schüler*innen sich im Rahmen der Berufswahlberatung informieren und beraten lassen.

Berufswahlberatung

Seit dem Schuljahr 2015/ 16 nimmt die KKS an dem Landesprogramm "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAOA) teil.
Das standadisierte Verfahren beginnt in Klasse 8 und wird bis zum Abschluss weitergeführt. Das Ziel ist es, die Berufswahl effektiver und einfacher zu machen.

Unter folgendem Link könnt Ihr/können Sie dasKonzept der Berufwahlorientierung an der KKS downloaden.

Die Jahresplanung im Rahmen von KAOAund die aktuellen berufwahlbegleitenden Aktivitäten und deren Termine könnt Ihr/können Sie hierdownloaden.

Das BOB, der schuleigene Fachraum für Berufswahlorientierung (BWO):

Im ehemaligen Schülercafé am Grünring, zu erreichen vom Schulhof aus über die Rampe zur Küche, hat sich das Berufsorientierungsbüro, kurz BOB genannt, eingerichtet. Es ist die zentrale Anlaufstelle für Informations-, Gesprächs-, Beratungs- und Koordinierungsaufgaben rund um die Berufswahl. Sämtliche Aktivitäten der BWO werden hier zusammengeführt und koordiniert sowie für alle Beteiligten zugänglich gemacht.

Besonders angesprochen sind hier die Schüler*innen des 9. und 10. Jahrgangs, aber auch Lehrer*innen, Klassenlehrer*innen, Berufswahlkoordinator*innen, Beraufsberater*innen der Arbeitsagentur, Eltern und außerschulischen Partner*innen ist hier ein Raum gegeben.

Die Mediothek hält Informationsmaterial, Anzeigen und Plakate bereit und ermöglicht zudem eine Inernetrecherche. Hier werden sowohl individuelle als auch Gruppen- oder Klassenberatungen durchgeführt. Das BOB als Arbeitsplatz für die Beruswahlkoordinatoren kann aber auch für Veranstaltungen wie z.B.für Vorträge oder Projekte oder auch im Politikunterricht, in Klassenleiterstunden und für weiteren Unterricht- auch der Fördergruppe- genutzt werden. 

Das BOB ist immer in der 1. großen Pause (und nach Bedarf) geöffnet.

Kommt vorbei, informiert Euch und tauscht Euch aus im BOB!

Schulpsychologin

Die schulpsychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes Emsdetten-Greven e.V. bietet Unterstützung  bei schulischen Fragen und Problemen. Das Beratungsangebot ist für SchülerInnen und Eltern kostenfrei. Die Schulpsychologin unterliegt der Schweigepflicht, alle Gespräche werden vertraulich behandelt.

 

Mögliche Themen für Schüler*innen, mit denen sie sich an Frau Braun wenden können:

  • Immer habe ich Stress in der Schule oder mit den Hausaufgaben.
  • Ich kann mich nicht konzentrieren.
  • Lernen fällt mir schwer.
  • Klassenarbeiten machen mit Angst.
  • Ich habe Streit mit jemandem in der Schule.
  • Ich möchte nicht mehr in die Schule gehen.

 

Mögliche Themen für Eltern und Erziehungsberechtigte, mit denen sie sich an Frau Braun wenden können:

  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten beim Lernen oder mit den Hausaufgaben?
  • Ihr Kind hat Probleme im Klassenverband oder mit Lehrkräften?
  • Ihr Kind wirkt traurig, ängstlich oder wütend?
  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten sich zu konzentrieren?
  • Ihr Kind verweigert den regelmäßigen Schulbesuch?

 

Kontakt

Alexandra Braun

Schulpsychologin

 

Caritasverband Emsdetten-Greven e.V.

Bachstraße 15, 48282 Emsdetten

Telefon: 02572-15739 (Sekretariat)

Mail: braun@caritas-emsdetten-greven.de

Schulsozialarbeiter

Schulsozialarbeit ist eine Form der Jugendsozialarbeit zur ganzheitlichen und lebenslagenorientierten Förderung und Hilfe für Schülerinnen und Schüler. Sie versteht sich als ein Angebot im Kontext der Schule für die Schülerschaft, die agierenden Lehrkräfte und die Eltern der Schülerinnen und Schüler. Verstanden als Sozialarbeit in der Schule kann Schulsozialarbeit zwischen den verschiedenen Erfahrungsbereichen von Kindern und Jugendlichen in und außerhalb der Schule vermitteln.
Die Präsenz von Sozialarbeitern/Sozialarbeiterinnen in der Schule ermöglicht eine rasche Erreichbarkeit für die Kinder und Lehrerinnen und Lehrer am Ort Schule und führt damit zu einem niederschwelligen Unterstützungsangebot im Vorfeld von speziellen Beratungsleistungen oder Erziehungshilfe.
Durch die Schulsozialarbeit besteht in den Schulen die Chance, den Blick stärker auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu werfen, um dadurch einen Zusammenhang zwischen fachlichem Lernen und einem Lernen herzustellen, das sich stärker an den lebensweltlichen Erfahrungen, den Wirklichkeitsbereichen und den Orientierungsmustern der Kinder ausrichtet, in der Annahme, dass Lernen am besten auf gelungener Lebensgestaltung aufbaut

Ziele 

Die Schülerinnen und Schüler sollen Orientierungspunkte und Hilfestellungen für die Alltagsbewältigung erhalten, die ihre Eigeninitiative fördern, ihren Ehrgeiz wecken, ihre Lernmotivation steigern und ihre Persönlichkeitsentwicklung positiv beeinflussen. Frühzeitig sollen soziale Problemlagen erkannt und geeignete Förder- und Hilfsmaßnahmen angeboten und ggfls. in das bestehende Netzwerk vermittelt werden. Mädchen und Jungen mit individuellen sozialen Problemlagen sollen durch sozialpädagogische Hilfestellungen integriert werden.
Eltern sollen konkrete Anregungen für ein konsequentes Erziehungsverhalten bekommen und bei der Durchführung der Änderungen begleitet werden können.
Die Kollegien sollen Unterstützung bei ihrer täglichen Arbeit erfahren und Anregungen für alternative Verhaltensweisen erhalten. In der gemeinsamen Ausgestaltung des Arbeitsfeldes zwischen Jugendhilfe und Schule sollen Synergieeffekte entstehen, die den beiden Professionen neben Eigenständigkeit und individuellen Handlungsmöglichkeiten auch die Möglichkeit zur Arbeit im Team gewährleisten.

Aufgaben 

  • Beratung und Begleitung einzelner Schülerinnen und Schüler 

  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit 

  • Projektarbeit 

  • Prävention und Krisenintervention 

  • Zusammenarbeit mit Beratung- und Lehrkräften und Eltern 

  • Kooperation / Vernetzung mit dem Sozialraum (z.B. Caritas, Kreisel, Jugendamt, Vereine, Jugendeinrichtungen und Familienzentren 

Schulseelsorger

Markus Hachmann verstärkt das Team der Käthe-Kollwitz-Schule als Schulseelsorger. Die Schulseelsorge ist ein Dienst der kath. Kirchengemeinde St. Pankratius für alle Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen an den weiterführenden Schulen in Emsdetten.

Gemeinsam mit der Schulpsychologin, dem Schulsozialarbeiter und der Beratungslehrerin gehört Markus Hachmann zum Beratungsteam unserer Schule. Insbesondere in Trauerfällen steht er uns seelsorglich zur Seite. Darüber hinaus plant er gemeinsam mit uns religionspädagogische Projekte, gestaltet die Advents- und Weihnachtszeit sowie weitere Aktionen und Gottesdienste an unserer Schule mit.

Gemeinsam mit Frau Peyrer leitet er das Fairtrade-Team unserer Schule und kümmert sich um die regelmäßige Rezertifizierung der KKS als „Fairtrade-School“. 

Ansprechpartner

individuelle Förderung

Frau Buchholz

LRS

Frau Wall

Frau Wieching

Dsykalkulie

Frau Altmeier 

individuelle Beratung

Frau Levedag

Schulpsychologin

Frau Braun

Telefon: 02572-15739 (Sekretariat)

braun@caritas-emsdetten-greven.de

Schulsozialarbeiter 

Herr Nguyen 

0173 9063512 

 nguyen@lernenfoerdern.de 

Schulseelsorger

Herr Hachmann

02572/9603390 (Pfarrbüro)

hachmann-m@bistum-muenster.de