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Leistungsbewertung

 

Leistungsbewertung an der Käthe- Kollwitz – Realschule

Unterricht und Lernerfolgsüberprüfungen müssen darauf ausgerichtet sein, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben, grundlegende Kompetenzen, die sie in den vorangegangenen Jahren erworben haben, wiederholt und in wechselnden Kontexten anzuwenden. Für Lehrerinnen und Lehrer sind die Ergebnisse der Lernerfolgsüberprüfungen Anlass, die Zielsetzungen und die Methoden ihres Unterrichts zu überprüfen und ggf. zu modifizieren. Für die Schülerinnen und Schüler sollen sie eine Hilfe für weiteres Lernen darstellen.

Die Lernerfolgsüberprüfung ist daher so anzulegen, dass sie den in den Fachkonferenzen beschlossenen Grundsätzen der Leistungsbewertung entsprechen, dass die Kriterien für die Notengebung den Schülerinnen und Schülern transparent sind und die jeweilige Überprüfungsform den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle Lernentwicklung ermöglicht. Die Beurteilung von Leistungen soll demnach mit der Diagnose des erreichten Lernstandes und individuellen Hinweisen für das Weiterlernen verbunden werden. Wichtig für den weiteren Lernfortschritt ist es, bereits erreichte Kompetenzen herauszustellen und die Lernenden – ihrem jeweiligen individuellen Lernstand entsprechend - zum Weiterlernen zu ermutigen. Dazu gehören auch Hinweise zu erfolgversprechenden individuellen Lernstrategien. Den Eltern sollten im Rahmen der Lern- und Förderempfehlungen Wege aufgezeigt werden, wie sie das Lernen ihrer Kinder unterstützen können.

Grundlagen der Leistungsbewertung in allen Fächern sind das Schulgesetz (§ 48), die Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO §6) sowie Vorgaben der Kernlehrpläne.

Schulgesetz Abschnitt Leistungsbewertung

§ 48 Grundsätze der Leistungsbewertung

(1) Die  Leistungsbewertung soll  über  den  Stand  des  Lernprozesses  der  Schülerin  oder  des Schülers Aufschluss geben und Grundlage für die weitere Förderung der Schülerin oder des Schülers sein. Die Leistungen werden durch Noten bewertet. Die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen  können  vorsehen,  dass schriftliche  Aussagen  an  die  Stelle  von  Noten treten oder diese ergänzen.

(2)  Die  Leistungsbewertung  bezieht  sich  auf  die  im  Unterricht  vermittelten  Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von der Schülerin oder dem Schüler im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ und im Beurteilungsbereich „Sonstige  Leistungen  im  Unterricht“  erbrachten  Leistungen.  Beide  Beurteilungsbereiche sowie  die  Ergebnisse zentraler  Lernstandserhebungen werden  bei  der  Leistungsbewertung angemessen berücksichtigt.

(3) Bei der Bewertung der Leistungen werden folgende Notenstufen zu Grunde gelegt:

1. sehr gut (1)                Die  Note  „sehr  gut“  soll  erteilt  werden,  wenn  die  Leistung  den Anforderungen im besonderen Maße     entspricht.

2. gut (2)                        Die  Note  „gut“  soll  erteilt  werden,  wenn  die  Leistung  den Anforderungen voll entspricht.

3. befriedigend (3 )        Die Note „befriedigend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.

4. ausreichend(4)          Die Note  „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die  Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den   Anforderungen noch entspricht.

5. mangelhaft (5)           Die Note „mangelhaft“ soll  erteilt  werden,  wenn  die  Leistung den  Anforderungen  nicht  entspricht,    jedoch  erkennen  lässt,  dass  die  notwendigen Grundkenntnisse  vorhanden  sind  und  die  Mängel  in  absehbarer  Zeit  behoben werden können.

6. ungenügend(6)          Die Note „ungenügend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den  Anforderungen nicht entspricht und selbst  die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
                                                                                    

(4)  Werden  Leistungen  aus  Gründen,  die  von  der  Schülerin  oder  dem  Schüler  nicht  zu vertreten  sind,  nicht  erbracht,  können  nach  Maßgabe  der  Ausbildungs- und Prüfungsordnung  Leistungsnachweise  nachgeholt  und  kann  der  Leistungsstand  durch  eine Prüfung festgestellt werden.

(5)  Verweigert  eine  Schülerin  oder  ein  Schüler  die  Leistung,  so  wird  dies  wie  eine ungenügende Leistung bewertet.

(6)  Neben  oder  an  Stelle  der  Noten  nach  Absatz  3  kann  die  Ausbildungs- und Prüfungsordnung  ein  Punktsystem  vorsehen.  Noten- und  Punktsystem  müssen  sich wechselseitig umrechnen lassen.

Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I – § 6 APO-S I

§ 6  Leistungsbewertung, Klassenarbeiten

(1) Die Leistungsbewertung richtet sich nach § 48 SchulG.

(2) Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ gehören alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten mündlichen und praktischen Leistungen sowie gelegentliche kurze schriftliche Übungen in allen Fächern. Die Leistungen bei der Mitarbeit im Unterricht sind bei der Beurteilung ebenso zu berücksichtigen wie die übrigen Leistungen.

(3) Die Beurteilungsbereiche „Schriftliche Arbeiten“ und „Sonstige Leistungen im Unterricht“ sowie die Ergebnisse zentraler Lernstandserhebungen werden bei der Leistungsbewertung angemessen berücksichtigt.

(4) Schülerinnen und Schüler erhalten eine Lernbereichsnote, wenn nach Maßgabe dieser Verordnung ein Lernbereich integriert unterrichtet wird.

(5) Nicht erbrachte Leistungsnachweise gemäß § 48 Abs. 4 SchulG sind nach Entscheidung der Fachlehrerin oder des Fachlehrers nachzuholen oder durch eine Prüfung zu ersetzen, falls dies zur Feststellung des Leistungsstandes erforderlich ist.

(6) Die Förderung in der deutschen Sprache ist Aufgabe des Unterrichts in allen Fächern. Häufige Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache müssen bei der Festlegung der Note angemessen berücksichtigt werden. Dabei sind insbesondere das Alter, der Ausbildungs-stand und die Muttersprache der Schülerinnen und Schüler zu beachten.

(7) Bei einem Täuschungsversuch
     a) kann der Schülerin oder dem Schüler aufgegeben werden, den Leistungsnachweis zu wiederholen,
     b) können einzelne Leistungen, auf die sich der Täuschungsversuch bezieht, für ungenügend erklärt werden,
     c) kann bei einem umfangreichen Täuschungsversuch die gesamte Leistung für ungenügend erklärt werden.

(8) Einmal im Schuljahr kann pro Fach eine Klassenarbeit durch eine andere, in der Regel schriftliche, in Ausnahmefällen auch gleichwertige nicht schriftliche Leistungsüberprüfung ersetzt werden.

Verwaltungsvorschriften zur APO-S I  (Auszug für Realschulen)

Die Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft wird auf dem Zeugnis bescheinigt, aber nicht benotet. Nach Entscheidung der Zeugnis- und Versetzungskonferenz können qualifizierende Aussagen hinzugefügt werden. Wer sich zu einer Arbeitsgemeinschaft angemeldet hat, ist grundsätzlich zur Teilnahme für ein Schulhalbjahr verpflichtet.

Zahl und Dauer der schriftlichen Klassenarbeiten

Klasse

Deutsch

Englisch

Mathematik

Wahlpflichtfach

 

Anzahl

Dauer
(in U.-Std.)

Anzahl

Dauer
(in U.-Std.)

Anzahl

Dauer
(in U.-Std.)

Anzahl

Dauer
(in U.-Std.)

5

6

1

6

Bis zu 1

6

Bis zu 1

-

-

6

6

1

6

Bis zu 1

6

Bis zu 1

6*

Bis zu 1

7

6

1-2

6

1

6

1

6

Bis zu 1

8

5

1-2

5

1-2

5

1-2

5

1

9

4-5

2-3

4-5

1-2

4-5

1-2

4-5

1-2

10

4-5

2-3

4-5

1-2

4-5

2

4-5

1-2

*2. Fremdsprache

6.1.1. Für die Zahl und Dauer der schriftlichen Klassenarbeiten gilt:

6.1.2 Schriftliche Klassenarbeiten werden soweit wie möglich gleichmäßig auf die Schulhalbjahre verteilt, vorher rechtzeitig angekündigt, innerhalb von drei Wochen korrigiert, benotet, zurückgegeben und besprochen. Sie werden den Schülerinnen und  Schülern zur Information der Eltern mit nach Hause gegeben. Erst danach darf in demselben  Fach eine neue Klassenarbeit geschrieben werden.

6.1.3 Pro Tag darf nur eine schriftliche Klassenarbeit geschrieben werden. Für Nachschreibetermine kann die Schulleiterin oder der Schulleiter Ausnahmen zulassen.

6.1.4 Andere Formen schriftlicher Leistungen neben Klassenarbeiten sind insbesondere Facharbeiten, Schülerarbeiten im Rahmen der Begabungsförderung, begleitete Formen der Dokumentation selbstgesteuerten Lernens und anforderungsbezogene Berichte über Betriebspraktika.

6.3. zu Abs. 3 Für die Berücksichtigung von Lernstandserhebungen gilt Nr. 3 des Runderlasses „Zentrale  Lernstandserhebungen (Vergleichsarbeiten)“ (BASS 12 – 32 Nr. 4).

6.4 zu Abs. 4 Die Lernbereichsnote wird von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern gemeinsam festgesetzt. Eine zusätzliche Benotung der Einzelfächer der Lernbereiche findet nicht statt.

6.5. zu Abs. 5 Ein Leistungsnachweis ist nur nachzuholen oder durch eine in der Regel mündliche Prüfung zu ersetzen, wenn dieser von der Schülerin oder dem Schüler aus von ihr oder ihm nicht zu  vertretenden Gründen nicht erbracht werden konnte. Andernfalls wird die fehlende Leistung wie eine ungenügende Leistung bewertet.

6.6 zu Abs. 6

6.6.1 Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer haben die Aufgabe, ihre Schülerinnen und Schüler im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu fördern. Dazu vergewissern sie sich über das Sprachverständnis, geben regelmäßig Rückmeldungen über Leistungen in der deutschen Sprache, korrigieren Fehler und geben Hinweise, wie der  Sprachgebrauch verbessert werden kann. Die Fachkonferenz Deutsch trifft darüber Absprachen mit den anderen Fachkonferenzen.

6.6.2 Häufige Verstöße gegen den richtigen Gebrauch der deutschen Sprache führen zur Absenkung der Note um bis zu einer Notenstufe.

6.8 zu Abs. 8

6.8.1 Klassenarbeiten in modernen Fremdsprachen können mündliche Anteile enthalten.

6.8.2 Eine schriftliche Klassenarbeit in den modernen Fremdsprachen kann durch eine Form der mündlichen Leistungsüberprüfung ersetzt werden, wenn im Lauf des Schuljahres die Zahl von vier schriftlichen Klassenarbeiten nicht unterschritten wird.


Leistungsbewertung in Fächern mit Klassenarbeiten an der KKS

Für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik sowie im Wahlpflichtfach (Biologie oder Informatik oder Technik oder Sozialwissenschaften oder Französisch oder Kunst) gelten die auf den jeweiligen Unterseiten aufgeführten Bewertungsmaßstäbe.

Schülerinnen und Schülern, die z.B. aus gesundheitlichen Gründen an Klassenarbeiten nicht teilnehmen konnten, müssen versäumte Arbeiten nachschreiben, damit ein möglichst vollständiges Leistungsbild entsteht.
Zur Ermittlung einer Gesamtnote zählen die Klassenarbeiten und die ermittelten sonstigen Leistungen jeweils 50%.
 

Unter folgenden Links befinden sich die Leistungsbewertungen der einzelnen Fächer in alphabetischer Reihenfolge zum downloaden:

Biologie

Chemie

Deutsch

Englisch

Erdkunde

Französisch

Geschichte

Hauswirtschaft

Informatik

Kunst

Mathematik

Musik

Physik

Politik

Religion

Sozialwissenschaften

Sport

Technik

Textilgestaltung