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Schulsanitäter
 


Unser SchulsanitäterInnenteam im Schuljahr 2017/18

Leon Stude, Maoritz Kamp, Niklas Schmidt, Mathis Schaffrien, Luisa Feldmann, Jana Laumann, Lea Ternirsen, Sophia de la Hoz Sanchez, Julian Schmitz, Svenja Schürmann, Lea Wünnemann, Fabienne Höcker, Anna Lena Lodde, Laura Hegenbart, Madeleine Holz, Jody Littledyk, Jana Borgmann, Ariane Aupke, Görkem Kurtoglu, Arne Beckschulte


 

Allgemeines zum Schulsanitätsdienst:

Seit dem Schuljahr 2008 / 2009 haben wir an unserer Schule den Schulsanitätsdienst mit großem Erfolg eingerichtet.

Das Konzept des Schulsanitätsdienstes sieht vor, dass sich Schüler in der Jahrgangsstufe 9 zum Schulsanitäter ausbilden lassen und in der Jahrgangsstufe 10 ihren Dienst aufnehmen. Die Ausbildung findet durch Herrn Bölling, der auch Lehrer an unserer Schule ist, in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) statt. Für die SchülerInnen wird dieser Kurs als freiwillige Arbeitsgemeinschaft auf dem Zeugnis vermerkt.

Der Lehrgang zum Schulsanitäter beinhaltet unter anderem die Inhalte eines Erste-Hilfe-Kurses. Dies wird, als zusätzlicher Bonus für die SchülerInnen, auch mit einem Erste-Hilfe-Schein bescheinigt. Die Unterrichtsinhalte gehen aber noch weiter. Besonderer Wert wird auf den Umgang mit typisch schulischen Erkrankungen wie Bauschmerzen und Kopfschmerzen gelegt. Dabei wird besonders auf die kindliche Psyche geachtet.

Sowohl die Ausbildung in der Jahrgangsstufe 9 als auch den tatsächlichen Schulsanitätsdienst in der Jahrgangsstufe 10 wird von den entsprechenden SchülerInnen auf freiwilliger Basis übernommen. Trotz dieser zusätzlichen Belastung erklären sich jedes Jahr viele SchülerInnen der Jahrgangsstufe bereit diese Aufgaben übernehmen zu wollen. Leider ist es daher notwendig eine Auswahl unter den Schülern zu treffen. Meist können jedoch noch viele SchülerInnen einen Erste-Hilfe-Kurs an Projekttagen oder ähnlichen Veranstaltungen an der Schule machen.

Die Arbeit der SchulsanitäterInnen hat ein sehr hohes Niveau. Die per Handy, Sprechfunkgerät oder Schullautsprecher aus dem Unterricht herausgerufenen SanitäterInnen kümmern sich um kranke oder verletzte Mitschüler sowohl physisch als auch psychisch. Weiterhin kümmern sie sich um die Taschen und Rucksäcke der betroffenen Schüler, entschuldigen diese bei den nachfolgenden Lehrern, nehmen Kontakt mit den Eltern auf oder veranlassen die weitere Versorgung durch den Rettungsdienst. Das erkrankte Kind wird dabei vom Schulsanitäter häufig bis zum Eintreffen der Eltern betreut.

Die Arbeit unserer SchulsanitäterInnen wurde von Seiten der Bezirksregierung bei der Qualitätsanalyse im Jahr 2010 besonders gelobt. Auch die Lehrer, Sekretärin und die Schulleitung sind den gewissenhaft arbeitenden SanitäterInnen dankbar und freuen sich über die Arbeitsentlastung durch die Betreuung erkrankter Schüler.

Realistische Unfalldarstellung (RUD) in der Ausbildung zum Schulsanitäter

Die realistische Unfalldarstellung (RUD) bietet den zukünftigen SchulsanitäterInnen die Möglichkeit ihre erlernten Kenntnisse an geschminkten Darstellern anzuwenden. In Zusammenarbeit mit dem Jugend- Rot- Kreuz Emsdetten haben die zukünftigen SSDler diverse Verletzungen behandelt. Besonders erfahrenswert dabei war nicht nur das Aussehen der Verletzten sondern auch die Darstellung der Unfallsituation mitsamt seiner Hektik, Unsicherheit und Ängsten auf Seiten der Verletzten, der Helfer und sonstiger Beteiligter.