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Schulgeschichte

Die städtische Mittelschule in Emsdetten, die 1940 als eine neue Schulform zwischen Oberschule und Volksschule gegründet wurde, erhielt 1951 den Namen „Städtische Realschule für Jungen und Mädchen“.
Aufgrund ständig steigender Schülerzahlen und dem daraus resultierenden Platzmangel beschloss der Rat der Stadt Emsdetten 1965 den Bau einer zweiten Realschule, auch weil die beengte Lage der alten Schule, die seit 1946 an der Langen Straße ansässig war, keinen Aus- oder Erweiterungsbau zuließ.

Zur Unterscheidung brauchten beide Realschulen künftig einen neuen Namen. Auf Vorschlag der alten Schule hieß die Stammschule ab 1968 „Käthe- Kollwitz- Schule“, benannt nach der sozial sehr engagierten Künstlerin Käthe Kollwitz, deren Name auch Verpflichtung für die Arbeit der Schule sein sollte. Die neu gegründete Realschule bekam den Namen Geschwister- Scholl- Schule.

In den Jahren 1997 bis 2002 wurden an der Käthe- Kollwitz- Schule drei sonderpädagogische Fördergruppen eingerichtet. Behinderte und nichtbehinderte SchülerInnen werden seitdem neben dem Unterricht in den Fördergruppen in bestimmten Fächern in jedem Jahrgang in einer Patenklasse gemeinsam unterrichtet.

Im Jahr 2002 zog die Käthe- Kollwitz- Schule wiederum aus Platzmangel in die ehemaligen Räume der Surholt- Schule am Grünring. Das bestehende Gebäude wurde renoviert und erhielt einen Erweiterungsbau mit einem großen, vielseitig verwendbaren Forum, modern ausgestatteten Naturwissenschafts- und Informatikräumen, großzügigen Musik- und Textilräumen und einem eigenen Trakt für die Gruppen des Projektes „Gemeinsames Lernen“.
Im Altbau wurden die schuleigene Küche, die Töpferwerkstatt, das Kunstatelier, Werkräume für den Bereich Technik, die Schülerbücherei, der Raum der Stille und Räume für die SV eingerichtet.
Der Haupteingang der Schule befindet sich seitdem an der Sträterstraße 5.

Seit dem Einzug in die Sträterstraße halten viele Neuerungen in und am Gebäude das Lernen an der KKS auf dem neuesten Stand und machen es für die KKS-SchülerInnen und -LehrerInnen attraktiv.

Hier nur einige Beispiele unserer Aktivitäten und Neuerungen rund um das Schulgebäude:

  • Seit dem Jahr 2006 produzieren wir auf dem Schuldach über eine Fotovoltaikanlage Solarstrom.
  • Die "Fördergruppe" erhielt im Jahr 2009 eine eigene Schulküche, die z.B. einer Schülerfirma das Betreiben des in den Pausen allseits beliebten "Stehcafés" ermöglicht.
  • Im Jahr 2013 entstand in einem goßen Bereich hinter dem Schulgebäude mit u.a. tatkräftiger Unterstützung und Eigenleistung der SchülerInnen der Natur und Garten-AG ein "Grünes Klassenzimmer", in dem draußen gelernt, gegrillt, gefeiert, gewerkelt, gepflanzt, geerntet und auch mal relaxt wird. 
  • Auf dem Schulhof entstand im Jahr 2016 ein Niedrigseilgarten, der in den Pausen, im Sportunterricht und für besondere Projekte z.B. zur Stärkung der Klassengemeinschaft immer gerne genutzt wird.
  • Im Zuge der Digitalisierung wurden zunächst ab 2005 mobile Medienwagen angeschafft, dann seit 2009 sieben Klassen- und Fachräume mit Digitalen Tafeln bzw. Whiteboards und seit 2018 alle übrigen Klassen- und Fachräume mit Beamern ausgestattet. 2019 erhielten alle LehrerInnen Ipads für die Unterrichtsplanung und-gestaltung.
  • Im Jahr 2020 wurde die Schulküche, in der der Hauswirtschaftsunterricht stattfindet, komplett renoviert und neu eingerichtet.
  • Zur Zeit entsteht an der Sträterstraße direkt neben der Schule eine behindertengerechte Sport- bzw. Mehrzweckhalle, die von der KKS ab dem Schuljahr 2021/22 in den Vormittags- und teilweise Nachmittagsstunden genutz werden wird. Die Sporthalle soll vor den Sommerferien 2021 fertiggestellt und am 01.07.2021 feierlich eingeweiht werden.