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GEMEINSAMER UNTERRICHT


... von behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern

 Allgemeine Infos / Fakten

Seit Beginn des Schuljahres 1997/98 werden an der Käthe-Kollwitz-Realschule behinderte und nicht behinderte Schüler/innen gemeinsam unterrichtet. Zunächst durch die Einrichtung der Sonderpädagogischen Fördergruppe und seit dem Schuljahr 2004/2005 durch die Teilnahme am Schulversuch  „Gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I – zieldifferent“ konnte eine integrative Beschulung, die bereits im Elementar- und Grundschulbereich erfolgreich begonnen wurde, fortgeführt werden. Mittlerweile gehört sie zum festen Bestandteil des Schullebens der KKS.

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Hier lässt es sich gut lernen!
 

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Schülerinnen der Kl.5:
Gemeinsam Spaß haben in den Pausen.
 

In der Regel werden an der „Käthe“ pro Jahrgang fünf Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, deren vorrangiger Förderschwerpunkt im Bereich Lernen oder Geistige Entwicklung liegt, aufgenommen (z. Zt. 29 Schüler/innen). Selbstverständlich besuchen aber in allen Jahrgängen auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich körperliche und motorische Entwicklung, die zielgleich unterrichtet werden, die Schule.
Die Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden auf der Grundlage der Richtlinien und Lehrpläne der allgemeinen Schule sowie der Richtlinien und Lehrpläne des dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarfs entsprechenden Förderschultyps unterrichtet. Dementsprechend ergeben sich Konsequenzen für das gemeinsame Lernen (innere Differenzierung) sowie den Förderunterricht (äußere Differenzierung).

 

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Wie fangen wir an? Schüler der Kl.6 im Kunstunterricht.

Rückblickend auf die vergangenen neun Jahre der Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der „Käthe“ kann gesagt werden, dass das Ziel der wohnortnahen Beschulung und der sozialen Integration im schulischen und im Wohnumfeld der Kinder verwirklicht worden ist.
Alle Schüler, sowohl die behinderten als auch die nicht behinderten, haben bis jetzt in vielerlei Hinsicht von diesem Vorhaben profitiert. Toleranz, Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren, Wertschätzung, ‚anders sein’ zu akzeptieren, das alles zeigt sich an der KKS täglich ganz selbstverständlich im Umgang miteinander. Die Kinder und Jugendlichen erfahren, dass es viele gemeinsame Interessen, gemeinsames Erarbeiten und auch gemeinsame Freude gibt. So wird die Behinderung nicht geleugnet, sie verliert aber angesichts dieser Erfahrungen an Bedeutung. Die Erfahrung im Umgang mit behinderten Menschen führt dazu, dass auch die nicht behinderten Kinder mit ihren eigenen Stärken und Schwächen verantwortungsbewusster umgehen können. So entsteht eine gegenseitige Akzeptanz – vor allem durch den gemeinsamen schulischen Alltag.

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Wir halten zusammen

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und helfen uns gegenseitig. 
  

„Wir möchten eine "Schule für Alle" sein, in der alle Kinder willkommen sind und in der die individuellen Stärken jedes einzelnen Schülers gefördert werden“, so Schulleiter Günter Baller. Dass letztlich alle Schüler von diesem Vorhaben profitieren, sind sich die vier an der Schule tätigen Sonderpädagogen  Martina Ahrenholz, Ines Beiderbeck, Brigitta Bröcker- Negraszus, Magdalene Hoof und Alexandra Kalthoff sicher.


 Ein aktuelles Foto der Kolleginnen folgt

 

 
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